Druckerei werk zwei investiert in die Zukunft

  • Konstanzer Unternehmen verzeichnet erfolgreichstes Jahr seit Gründung und setzt Wachstumskurs fort

werkzwei_neue_maschine_2011.jpgGute Nachrichten verkündet auch Kurt Riedlinger gerne. „2010 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte von werk zwei“, erzählt der Geschäftsführer der Konstanzer Druckerei zufrieden. Seit zehn Jahren gibt es das Unternehmen und seit zehn Jahren gibt es nach Angaben des Druckerei-Chefs ein beständiges Wachstum. Auch in der Wirtschaftskrise hat sich die Bogenoffset- Druckerei gut geschlagen. „Im Krisenjahr 2009 hat sich werk zwei gegen den Branchentrend gut geschlagen und schwarze Zahlen geschrieben“, sagt Riedlinger.

Ein Grund dafür sei eine regelmäßige Investition in den Maschinenpark gewesen. Um diesen auf dem neuesten Stand zu halten, wurde auch in diesem Jahr wieder kräftig investiert. Die Investition in die neue Zweifarben-Druckmaschine des Herstellers Heidelberg liegt in einem hohen sechsstelligen Bereich, erklärt Riedlinger. Die Druckmaschine produziert im Format 100x70 Zentimeter mit zwei Werken. Es können bis zu 13 000 Bogen pro Stunde beidseitig bedruckt werden. Dabei sind Papierstärken von 50 bis 400 Gramm möglich. Mit modernster Technik ausgerüstet, können alle Betriebsdaten laufend erfasst und weiterverarbeitet werden. „Nach wie vor gibt es einen Markt für ein- und zweifarbige Produkte. Verlags- und Pharmakunden zum Beispiel buchen bei uns unterschiedlichste Auflagen mit höchstem Qualitätsanspruch“, erklärt Riedlinger. „Auf unserer großen 5-Farben- Maschine wäre das zu unwirtschaftlich.“

Neueste Technik, hochmotivierte Mitarbeiter und die richtige Unternehmensstrategie sind Grundlage für die nächsten Jahre. „Mit unserer hundertprozentigen Ausrichtung am Kundennutzen machen wir den Unterschied“, erklärt der Geschäftsführer. „Unser Geschäftsfeld reicht inzwischen weit über die Herstellung hinaus. Für viele unserer Kunden übernehmen wir neben der reinen Print-Produktion auch die komplette Lagerung und Logistik der Produkte“. Im neuen Hochregallager mit 1500 Palettenstellplätzen werden etwa Bildbände, Hefte, Beipackzettel oder Antragsmappen gelagert, die an Amazon, Buchhandel, Pharmahersteller oder Agenturen im Einzelversand oder als ganze Paletten versendet werden. Dabei könne der Kunde stets den Lagerbestand über das Internet kontrollieren, sagt Riedlinger: „Wenn eine Menge unterschritten wird, drucken wir nach.“

Der Druckerei-Chef ist davon überzeugt, dass Print-Produkte auch in Zukunft eine führende Rolle im Mix der Medien spielen werden: „Für den Erfolg entscheidend ist dabei aber immer der Nutzen für den Kunden. Unsere Spezialität sind hochentwickelte Druckprodukte. Produkte, die die Sinne ansprechen.“ Zum Beispiel Geschäftsberichte, die mit Textilien bezogen sind, Flächen, die nach dem Reiben nach Rosen duften, Lackeffekte oder fein ausgestanzte Formen. Der Geschäftsführer betont, dass auch in Zukunft die Kundenbedürfnisse das Tempo für die Weiterentwicklung bei werk zwei vorgeben werden. Und in naher Zukunft sollen die Kunden mit werk zwei und seinen 35 Mitarbeitern noch enger verbunden sein. Mehr wollte Kurt Riedlinger jedoch noch nicht von seinen Plänen preisgeben. Nur so viel: Das Internet wird bei dieser Kommunikation eine zentrale Rolle spielen.

Mehr Informationen: www.werkzwei-konstanz.de