SÜDKURIER-Spenden ermöglichen Neubau

  • Freudiges Fest zur Eröffnung: Ein Anbau der Tannheimer Nachsorgeklinik für schwer kranke Kinder ist am Wochenende offiziell in Betrieb genommen worden.
  • Finanziert wurde er unter anderem mit Spenden, die SÜDKURIER-Leser der Einrichtung Jahr für Jahr zukommen lassen. Der Gebäudetrakt wurde deshalb auf den Namen Haus SÜDKURIER getauft.
  • Torsten Geiling, stellvertretender Chefredakteur des SÜDKURIER, würdigte vor Ort die Verbundenheit zu der Einrichtung bei Villingen-Schwenningen.

Es gibt Grund zu Feiern in Tannheim: Der gerade fertiggestellte Neubau der Nachsorgeklinik. Der Neubau mit dem Namen SÜDKURIER wurde vor allem möglich, weil die Leser der Zeitung seit Anfang des bald 20-jährigen Bestehens der Klinik jedes Jahr aufs Neue Herz zeigen. Immer wieder kommen durch die alljährliche SÜDKURIER-Weihnachtsspendenaktion große Spendensummen zusammen, wie zuletzt die Rekordsumme von über 512 578 Euro. "Weil unsere Leser wissen wohin das Geld fließt, ist die Bereitschaft zum Spenden so außerordentlich hoch", ist Torsten Geiling, stellvertretender Chefredakteur, überzeugt.

Reha-Neubau mit dem Namen SÜDKURIER

"Ohne die große SÜDKURIER-Familie wäre in Tannheim vieles nicht möglich gewesen", ist sich Sonja Faber-Schrecklein, Stiftungsvorstand der Deutschen Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind sicher. Und genau deshalb habe man sich ganz bewusst dafür entschieden, den Neubau den Lesern des SÜDKURIER zu widmen, "die ihn mit einer Summe von 1,4 Millionen Euro aus den letzten drei Aktionen, möglich gemacht haben", erklärt Klinik-Geschäftsführer Roland Wehrle.

Dieser Neubau, der nach neunmonatiger Bauzeit jetzt abgeschlossen werden konnte, ermöglicht sieben schwer kranken Patienten, denen Ärzte vor vielen Jahren nur wenig Lebenszeit prophezeiten, eine Reha, denen heute kaum andere Kliniken gerecht werden können. Dank modernster Medizin dürfen zum Beispiel an Mukoviszidose erkrankte Patienten oder Menschen mit schweren angeborenen Herzfehlern immer älter werden und erfordern damit besondere Behandlungen in der Reha. Eine Erfahrung, auf die die Nachsorgeklinik durch die familienorientierte Reha bauen kann und nun für Erwachsene, die älter als 27 Jahre sind, fortführen will und muss.

SÜDKURIER ermöglicht Klinik-Neubau

Das Haus SÜDKURIER, das eine Gesamtinvestition von 2,4 Millionen Euro erforderlich macht, bietet weit mehr als die Behandlung der Erwachsenen. Es wurden vier Ferienappartements integriert, die Raum schaffen sollen, für einen weiteren Aufenthalt in der Reha-Klinik ohne Behandlung, etwa als tatsächlicher Ferienaufenthalt oder als Möglichkeit zum Wiedersehen anderer befreundeter Familien, die das gleiche Schicksal teilen. Gruppen-, Therapie- und Arzträume werden auch im Neubau die Verzahnung zwischen dem medizinischen und psychosozialen Bereich weiterhin so miteinander gewährleisten, wie das in der Nachsorgeklinik seit B eginn an umgesetzt wird.
Die Nachsorgeklinik

Die Reha-Einrichtung hat sich auf Patienten aus dem Bereich Mukoviszidose, Kardiologie und Onkologie spezialisiert und behandelt je nach Alter in unterschiedlichen Gruppen:

Familieorientierte Reha für die gesamte Familie mit Kindern bis 16 Jahre

  • Reha für Jugendliche zwischen 16 bis 22 Jahre
  • Reha für junge Erwachsene von 22 bis 27 Jahre
  • Neue Reha27plus für Erwachsene ab 27 Jahren

www.tannheim.de