Lokaljournalistenpreis verliehen

  • Deutscher Lokaljournalistenpreis in der Kategorie "Gesellschaft" für Serie „Rolltreppe des Lebens“
  • Konrad-Adenauer-Stiftung würdigt 13 weitere Tageszeitungen
  • Festakt in der Sindelfinger Stadthalle mit Wolfgang Schäuble als Redner

Dieses Kunststück gelingt nur wenigen Tageszeitungen in Deutschland: Zum dritten Mal in fünf Jahren gewinnt der SÜDKURIER den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, diesmal in der Kategorie „Gesellschaft". Gewürdigt wurde die Serie „Rolltreppe des Lebens", die einen feinen und detailreichen Blick auf die sozialen Gefüge in Südbaden richtete. Bei einem Festakt in Sindelfingen wurde der Preis verliehen und das gesamte Autoren-Team des SÜDKURIER feierte gemeinsam auf der Bühne. Chefredakteur Stefan Lutz freute sich mit: „Diese Serie ist eine außergewöhnliche Leistung eines ganz starken Teams. Ich bin richtig stolz auf die Kollegen, die mit viel Leidenschaft solche Serien und Projekte umsetzen. Diese Auszeichnung haben sie sich verdient."

Lokaljournalistenpreis 2015 für SÜDKURIER

Der Deutsche Lokaljournalistenpreis wird seit 35 Jahren vergeben und gilt als wichtigster Zeitungspreis der Branche. In diesem Jahr gab es 489 Einsendungen aus der ganzen Republik. Heike Groll, Vorsitzende der Jury des Deutschen Lokaljournalistenpreises, lobte die hohe Qualität der 14 ausgezeichneten Arbeiten und betonte die herausragende Bedeutung der lokalen Berichterstattung für Tageszeitungen. Die SÜDKURIER-Serie „Rolltreppe des Lebens" bezeichnete sie als Psychogramm der Region. Heike Groll: „Die Redakteure des SÜDKURIER schreiben, was ist, ohne Anklagepose. Die Texte lassen nachdenken, warum die Verhältnisse so sind, wie sie sind, und was im Leben wirklich glücklich macht."

Traditionell findet die Preisverleihung am Ort des Hauptpreisträgers statt, diesmal also in Sindelfingen. Die Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung hatte die Jury mit einer Serie überzeugt, die die Auswirkungen von Geothermiebohrungen nachzeichnete. Festredner in der Stadthalle war Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der in seiner Rede auf die große Bedeutung von Redaktionen im Lokalen abhob. Er rief alle gesellschaftlichen Verantwortungsträger dazu auf, unabhängige Berichterstattung vor Ort zu unterstützen und auch auszuhalten. „Sie ist wesentlich für die Demokratie", so Schäuble. Der Minister, der vor seiner politischen Karriere als Reporter in Hornberg schrieb, war ein gut gelaunter Redner. Gemeinsam mit Ehefrau Ingeborg freute er sich, dass in diesem Jahr drei der 14 Auszeichnungen nach Baden-Württemberg gingen – neben der Sindelfinger Zeitung und dem SÜDKURIER wurde die Stuttgarter Zeitung geehrt.

„So eine Auszeichnung ist auch immer Ansporn, weiterhin guten Journalismus zu machen", sagt SÜDKURIER-Chefredakteur Stefan Lutz. Nach dem Hauptpreis im Jahr 2010 und der Ehrung in der Kategorie „Geschichte" im Jahr 2012 ist der erneute Preis Beleg dafür, dass der SÜDKURIER bundesweit spitze bleibt.

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Online-Artikel
zur Verleihung des Deutschen Lokaljournalistenpreises an den SÜDKURIER: www.suedkurier.de

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Lokaljournalistenpreis 2015 SÜDKURIER

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