Lokaljournalistenpreis für den SÜDKURIER

  • Die Jury der Konrad-Adenauer-Stiftung zeichnet die Serie "Geheimnisse der Heimat" mit dem wichtigsten Preis für Regionalzeitungen aus.
Vor zwei Jahren erst wurde der SÜDKURIER mit dem 1. Hauptpreis des Deutschen Lokaljournalistenpreises ausgezeichnet und zur besten Regionalzeitung Deutschlands geadelt. Nun gibt es diese Auszeichnung erneut, diesmal in der Kategorie „Geschichte“.„Den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in so kurzer Zeit gleich zweimal verliehen zu bekommen, ist ein herausragender Erfolg des Redaktions-Teams. Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, sagt SÜDKURIER-Chefredakteur Stefan Lutz.

Und das ist die prämiierte Arbeit: Jede Stadt ist voller Geheimnisse, voller rätselhafter Spuren aus der Vergangenheit. Und in unserem Verbreitungsgebiet mit seiner bewegten Geschichte finden sich besonders viele Relikte. Es gibt Dinge in der Heimat, die fast jeder kennt, aber die kaum jemand beachtet. Dinge, an denen man vorbeigeht, ohne das Geheimnis dahinter zu erfragen.

Drei SÜDKURIER-Autorinnen recherchierten in Archiven und alten Bibliotheken, tauchten ein in längst vergangene Zeiten und entlockten vielen Menschen in der Region ihr Wissen. So entstand die Serie „Geheimnisse der Heimat“. Die einzelnen Folgen erschienen zunächst in der Zeitung und später als Bücher mit jeweils 50 Geschichten, die die Heimat noch liebenswerter machen. In Überlingen gab es den Anfang, und weil der Erfolg so groß war, folgten weitere Serien und Bücher auch in Konstanz, Villingen-Schwenningen, Friedrichshafen und Donaueschingen. Es sind Geschichten, die so in Reiseführern nicht zu finden sind. Geschichten, die Einheimische und auch Touristen bereichern.

Bis heute gingen mehr als 23 000 dieser Bücher über den Verkaufstresen, gedruckt wurden sie bei der Konstanzer Druckerei werk zwei.

Die Autorinnen, Eva-Maria Bast und Heike Thissen, und Chefredakteur Stefan Lutz brachten das Projekt ins Rollen, später stieß Julia Blust als Autorin dazu. Eva-Maria Bast: „Bei unseren Lesern waren die Geheimnisse vom ersten Moment an ein Renner. Die erste Auflage war nach zwei Wochen ausverkauft. Jetzt bin ich völlig überwältigt von dieser großartigen Auszeichnung.“

Auch SÜDKURIER-Geschäftsführer Rainer Wiesner freut sich: „Der SÜDKURIER hatte im ersten Quartal ein Auflagenplus und wir werden erneut ausgezeichnet. Der Markterfolg und die große Anerkennung durch die Juroren sind für uns Beleg und Ansporn zugleich. Wir werden weiter in den SÜDKURIER investieren und unsere lokale und regionale Berichterstattung auch im Internet weiter ausbauen.“ Dieter Golombek, Sprecher der Jury lobt: „Der SÜDKURIER spielt mit in der Elite-Liga der deutschen Regionalzeitungen.“

Die Jury des Deutschen Lokaljournalistenpreises suchte aus 711 Bewerbungen die zwölf stärksten heraus. Der 1. Hauptpreis geht gemeinsam an die Thüringer Allgemeine und an das Hamburger Abendblatt. Weitere Kategorie-Preise gehen an Berliner Morgenpost (Alltag), Bonner General-Anzeiger (Kriminalität), B.Z. (Marketing), Kölner Express (Integration), Pforzheimer Zeitung (Ausländer), Stuttgarter Nachrichten (Heimat), Leipziger Volkszeitung (Kontinuität), Zeitungsverlag Waiblingen (Recherche) und Zeitungsverlag Aachen (Leser-Blatt-Bindung). Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung betont: „Guter Lokaljournalismus ist ein Dienst an der Demokratie. Zeitungen haben eine Zukunft, wenn sie dort investieren, wo das hauptsächliche Interesse ihrer Leser liegt: in der lokalen Berichterstattung. Der Deutsche Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt das.“