Europäischer Zeitungspreis für den SÜDKURIER

  • Drei Auszeichnungen für besonderes Design
  • Verleihung bei Kongress in Wien

 

Im prächtigen Festsaal des Wiener Rathauses fand im Rahmen des „European Newspaper Congress“ die Preisverleihung statt.


Der SÜDKURIER gehört zu den besten Regionalzeitungen Europas. Dieses Urteil fällte die Jury des „European Newspaper Awards“, dem wichtigsten Zeitungspreis für Gestaltung. Gleich drei Auszeichnungen erhielt der SÜDKURIER in diesem Jahr, eine für eine besonders gelungene lokale Reportageseite und zwei in der Kategorie „Alternative Storytelling“. In dieser Kategorie werden Seiten prämiert, auf denen Geschichten vor allem über starke Optiken und Illustrationen erzählt werden. Chefredakteur Stefan Lutz: „Diese Erzähltechnik wird zunehmend wichtig in Tageszeitungen. Diejenigen Blätter, denen es am besten gelingt, seriöse Berichterstattung und gute Gestaltung zu verbinden, haben am meisten Erfolg. Das zeigt die Leserforschung.“ So erhöhte sich die verkaufte Auflage des SÜDKURIER im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr auf rund 129 500 Exemplare.

232 Zeitungen aus 25 Ländern

Der „European Newspaper Award“ wird einmal im Jahr von einer international zusammengesetzten Jury aus Journalisten, Wissenschaftlern und Designern vergeben. Zur feierlichen Preisverleihung trafen sich mehr als 600 Zeitungsmacher in Wien. Vorausgegangen war ein zweitägiger Kongress, in dessen Rahmen die besten Beispiele der Branche erläutert wurden. Norbert Küpper, Jury-Vorsitzender und Gründer des Wettbewerbs, lobte bei seinem Vortrag auch die SÜDKURIER-Seiten: „Sie haben eine sehr fortschrittliche Optik, die den Leser sofort in die Themen zieht.“ Um den begehrten Gestaltungspreis hatten sich 232 Zeitungen aus 25 Ländern beworben.

Als beste Lokalzeitung Europas wurde „Bygdanytt“ aus Norwegen ausgezeichnet, als beste Regionalzeitung „El Correo“ aus Spanien. Zudem erhielten „De Tijd“ aus Belgien und „Trouw“ aus Holland Hauptpreise. Als beste Wochenzeitung Europas prämierte die Jury „Die Zeit“ aus Deutschland. Deren Geschäftsführer Rainer Esser betonte ebenfalls den Erfolgs-Faktor Gestaltung für Zeitungen: „Gute Visualisierung kommt insbesondere bei jüngeren Lesern sehr gut an.“ Ein Trend, der in der gesamten Branche zu erkennen ist. So sind Zeitungen heute zunehmend visuell geprägt und setzen auf alternative Elemente wie Erklärtexte, Info-Kästen und Illustrationen. Viele Blätter, gerade im skandinavischen Raum, drucken großformatige Bilder und doppelseitige Grafiken.

„Durch diese Darstellungsformen hat sich unser Repertoire der Nachrichtenübermittlung deutlich erhöht“, sagt SÜDKURIER-Chefredakteur Stefan Lutz, „da ist die Tageszeitung unschlagbar.“ Die neuen mobilen Endgeräte wie Tablets unterstützen diese Darstellungsformen. Lutz: „Diese Geräte sind fantastisch. Sie verbinden die unverwechselbare Darstellung der Zeitung mit den modernen Lesegewohnheiten der Menschen.“ So sind in der verkauften Auflage des SÜDKURIER schon 2000 ePaper-Abos enthalten. ePaper bedeutet, dass die gedruckte Zeitung elektronisch abgebildet wird.

Europäischer Zeitungspreis für den SÜDKURIER