Deutscher Lokaljournalistenpreis den SÜDKURIER

Zum dritten Mal in fünf Jahren wird der SÜDKURIER beim Deutschen Lokaljournalistenpreis ausgezeichnet. In der Kategorie "Gesellschaft" überzeugte die Serie "Rolltreppe des Lebens" die Jury. Mitglieder von SK Plus können die ausgezeichnete Serie gratis als eBook herunterladen.

Den Deutschen Lokaljournalistenpreis zu erhalten, ist die größte Auszeichnung, die eine Redaktion erhalten kann. „Dass uns dieses Kunststück in fünf Jahren gleich drei Mal gelingt, ist eine echte Seltenheit. Und eine herausragende Würdigung der Leistung unserer Redaktion. Ich bin stolz auf dieses Team“, sagt SÜDKURIER-Chefredakteur Stefan Lutz.

SÜDKURIER eBook Rolltreppe des Lebens - Lokaljournalistenpreis

Der Südwesten Deutschlands ist eine von Gott gesegnete Region. Landschaft und Freizeitwert sind herausragend und in vielen Teilen herrscht Vollbeschäftigung. Aber nicht überall scheint die Sonne, auch bei uns gibt es Schatten. Dafür wollte die Redaktion ein Bewusstsein schaffen und in die dunklen Ecken hineinleuchten. Der Titel „Die Rolltreppe des Lebens“ war nicht zufällig gewählt, er symbolisierte den Geist der Serie und sollte sagen: Mal geht es nach oben im Leben, mal nach unten. Mal selbst gewählt, mal unverschuldet.

Pro Folge wurden in der Serie zwei Menschen porträtiert, gegenübergestellt und ihre Situationen miteinander verglichen. Diejenigen mit Entbehrungen standen jenen gegenüber, die sich fast alles leisten können. Der Obdachlose im Gespräch mit dem Superreichen. Die Serie gab dem wahren und facettenreichen Leben ein Gesicht, zeichnete Geschichten authentisch und glaubhaft nach, ohne die Gesprächspartner vorzuführen. Es war übrigens leichter, ärmere Schicksale für die Serie zu gewinnen als Menschen, die auf der Sonnenseite stehen. Die Furcht vor Neid war anfänglich stets groß.

In Summe gelang ein sehr vollständiges Bild des Südwestens. Es zeigte, wie es tatsächlich bei uns aussieht. Wenn man so will: Ein Psychogramm der Region. „An dieser Serie haben viele Kollegen mitgewirkt, sie alle waren sehr stolz auf das Ergebnis, das man so in Heimatzeitungen eher vergeblich sucht“, sagt Chefredakteur Stefan Lutz.

Der erste Hauptpreis geht an die Sindelfinger Zeitung. Den 2. Preis teilen sich Berliner Morgenpost, Deister- und Weserzeitung und Stuttgarter Zeitung für ihre Berichterstattung zum Ersten Weltkrieg. Weitere Kategoriepreise gingen an den Tagespiegel (Innovation), Sächsische Zeitung (DDR-Geschichte), Süderländer Tageblatt (Inklusion), Weser-Kurier (Alltag), Westdeutsche Zeitung (Integration), Nordwest-Zeitung (Investigative Recherche) und Nordbayerischer Kurier (Landwirtschaft). Sonderpreise für Volontärsprojekte erhielten die Cellesche Zeitung und der Münchner Merkur.

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