Multimedia-Projekt des SÜDKURIER gewinnt Deutschen Lokaljournalistenpreis

Mit dem multimedialen Projekt "Heimathelden" hat der SÜDKURIER erneut den Deutschen Lokaljournalistenpreis gewonnen. Der Preis gilt als wichtigste Auszeichnung für Lokalzeitungen in Deutschland.

SÜDKURIER Heimathelden

Zum vierten Mal in nur sechs Jahren gewinnt der SÜDKURIER den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Eine Leistung, die bisher erst drei Titeln in Deutschland gelungen ist. Die erneute Auszeichnung gab es für die lokale Serie „Heimathelden" in der Kategorie „Menschen". Darin hatte die Konstanzer Lokalredaktion zehn Menschen während ihrer Arbeit begleitet und den Wert ihres Schaffens in den Mittelpunkt gerückt. Die Stars dieser Serie waren unter anderem eine Krankenschwester, ein Gärtner, ein Zeitungsausträger und ein Straßenkehrer.

Die Lokalserie erschien aber nicht nur in der Tageszeitung, sie wurde maßgeblich getragen durch aufwendig produzierte Filme unseres Mitarbeiters Benedikt Nabben, die man hier anschauen kann. Die herausragende Verknüpfung von Online, Print und Film war der Jury einen Preis wert. Heike Groll, Sprecherin der Jury: „Die Zeitung setzt diesen Menschen ein Denkmal. Das multimediale Projekt macht bewusst, wie wir abhängig sind von Menschen, die der Gemeinschaft ihre guten Dienste leisten." Ein starkes Stück Lokaljournalismus.

Um den wichtigsten Zeitungspreis der Branche, der auch als Oscar der Tageszeitungen bezeichnet wird, konkurrierten in diesem Jahr 531 Einsendungen. „Und es waren wieder sehr viele hochwertige Arbeiten dabei", sagt Heike Groll. Umso bemerkenswerter, dass der SÜDKURIER die Auszeichnung bereits zum vierten Mal gewinnen konnte. 2010 erhielt die Redaktion den ersten Hauptpreis für das Redaktionskonzept „Lust auf Heimat". 2012 gab es die Würdigung für das Buchprojekt Geheimnisse der Heimat und im vergangenen Jahr für die Serie „Rolltreppe des Lebens" (das exklusive eBook der Serie gibt es hier).

Mit dem Deutschen Lokaljournalistenpreis, der seit 1980 verliehen wird, spielt der SÜDKURIER mit im Konzert der großen Titel und befindet sich in allerbester Gesellschaft. Auszeichnungen gibt es in diesem Jahr unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, die Berliner Morgenpost, den Kölner Express, die hannoversche Neue Presse. Der Hauptpreis geht an ein Gemeinschaftsprojekt von Freie Presse Chemnitz, Leipziger Volkszeitung und Sächsischer Zeitung.

Die Heimathelden-Serie zum Nachlesen als eBook als PDF, als ePub und als MOBI finden Sie hier.

Jury-Begründung Kategorie Menschen für die SÜDKURIER-Serie "Heimathelden":

Zehn Menschen befördert die Zeitung zu Heimathelden. Sie sind keine Prominenten, sie sind Bestandteil unseres Alltags. Sie tun ihre Pflicht, sie tun sie gern, das Bewusstsein, Held zu sein, ist ihnen fremd. Aber sie sind wichtig: der Mann im Schiffsbauch, die Frau am Krankenbett, der Mann für den Teig, die Frau mit den 21 Kindern. Die Zeitung setzt diesen Menschen ein Denkmal. Das multimediale Projekt macht bewusst, wie wir abhängig sind von Menschen, die der Gemeinschaft ihre guten Dienste leisten. Meist tun sie es still und unerkannt. Ihr Wirken der Anonymität zu entreißen, ist vornehmer Auftrag für die Zeitung.

Download:
Der Deutsche Lokaljournalistenpreis 2016 im SÜDKURIER (pdf)